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Webdesign Stuttgart Corinna Hardtke
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8 erste Schritte, um die SEO deiner Website zu optimieren

Inhalt

Sobald du eine eigene Website hast oder an dieser baust, wird dir unweigerlich der Begriff „SEO“ begegnen – doch was ist das überhaupt?
Die Abkürzung „SEO“ steht für „Suchmaschinenoptimierung“ (aus dem Englischen: „search engine optimization“) und fasst Maßnahmen zusammen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website (und ihrer Inhalte) für Benutzer*innen einer Suchmaschine, wie z. B. Google, zu erhöhen. Unter SEO werden also Maßnahmen zusammengefasst, die dazu beitragen, dass eine Website bei den Suchergebnissen über eine Suchmaschine besser/höher platziert wird.

Und warum ist das für uns wichtig?
Mit unserer Website wollen wir für gewöhnlich entweder uns selbst, ein Produkt oder eine Dienstleistung vorstellen. Eine gute Platzierung bei den Suchergebnissen sorgt dafür, dass

  1. mehr Besucher*innen auf deiner Website landen!
  2. Besucher*innen auf deiner Website landen, die gezielt nach deinem Angebot gesucht haben!
  3. deine Sichtbarkeit steigt (und zwar bei der richtigen Zielgruppe)!

Du siehst, es gibt eine Menge guter Gründe, um deine SEO zu optimieren. Gründe die dagegen sprechen beruhen meist auf fehlendem Know-How und Zeitmangel. Leider kann ich dir nicht mehr Zeit verschaffen, aber was das Know-How angeht, kann ich dir helfen! Ich habe dir in diesem Artikel acht einfache Tipps aufgelistet, mit denen du Schritt für Schritt die SEO deiner Website verbessern kannst:

SEO für Homepage

Keyword-Recherche

Fangen wir von vorne an: Was sind „Keywords“?
Keywords kannst du auch mit den Begriffen Schlagwort, Stichwort oder Schlüsselwort umschreiben. Es handelt sich hierbei um die Suchbegriffe, die Nutzer*innen in Suchmaschinen (z.B. Google) eingeben, um Informationen zu diesem Suchbegriff (dem Keyword) zu erhalten.
Gleichzeitig durchsuchen („crawlen“) Suchmaschinen ständig freizugängliche Websites, um deren Inhalt zu analysieren und relevante Ergebnisse auf deine Suchanfrage ausgeben zu können. Der Algorithmus der Suchmaschine legt dann aufgrund verschiedener Faktoren (der Google-Algorithmus ist streng geheim, es wird aber vermutet, dass es sich hier um über 200 Faktoren handelt) ein Ranking, also eine Reihenfolge fest, in der die Ergebnisse angezeigt werden. Richtige Keywords auf deiner Website zu verwenden, sorgt also dafür, dass Suchmaschinen zum einen wissen, was es auf deiner Website gibt und zum anderen dafür, deine Ranking-Position bei den Suchmaschinen zu verbessern!

Wir haben jetzt geklärt, was Keywords überhaupt sind und welchem Zweck sie dienen. Kommen wir nun zur Keyword-Recherche. Eine Suchmaschine, wie Google, kann deine Website nur in den Ergebnissen anzeigen, wenn du die passenden Keywords auf deiner Website verwendest, deshalb ist es sehr wichtig, diese vorher über eine Keyword-Recherche festzumachen. Ein Beispiel:

Felix möchte für sich und seine Freundin Pizza machen. Er sucht aber noch das passende Rezept für den Teig. Jetzt könnte er im Suchfeld der Suchmaschine einfach „Pizza“ eingeben und von einer Ergebnisliste erschlagen werden (bei mir werden aktuell ca. 2.650.000.000 Ergebnisse angezeigt) oder er präzisiert seine Suche. Das könnte er beispielsweise mit Begriffen, wie „Pizzateig“, „glutenfrei“, „italienisch“ etc. tun, je nachdem was zu seiner Suche passt. Da er nur Trockenhefe zuhause hat, wäre diese auch ein geeignetes Suchwort. Seine Suche sieht nun wie folgt aus: „Pizzateig Trockenhefe schnell“ und er erhält „nur“ noch 134.000 Ergebnisse. Ich denke, das Prinzip wird klar.

Screenshot Google Suggest_Pizza

Auf der Gegenseite, also der Website, funktioniert dieses System genauso. Google und Co. können deine Website nur als Ergebnis anzeigen, wenn sie dort Keywords finden, die zu einer Suchanfrage passen. Es ist also wichtig, dass du prüfst, welche Keywords zu den Inhalten deiner Website passen und welche davon auch wirklich genutzt werden.

Um herauszufinden, welche Keywords zu deinen Inhalten passen oder relevant sind, gibt es mehrere Tools im Internet, die du nutzen kannst. Eine tolle Möglichkeit bietet beispielsweise „Google Suggest“ an. Wenn du einen bestimmten Begriff bei Google eingibst, werden dir automatisch mehrere beliebte Begriffe angezeigt, die den ursprünglichen Begriff ergänzen. So kannst du dir schnell, unkompliziert und kostenfrei weitere Suchbegriffe anzeigen lassen. Zudem gibt es viele weitere (kostenfreie und kostenpflichtige) Tools, mit denen du die Ranking-Werte deiner Keywords abfragen kannst. 

Wenn du die richtigen Keywords auf deiner Website verwendest, wirkt sich das positiv auf das Ranking, also die Position bei den Suchergebnissen, aus. Hier etwas mehr Energie in die Recherche zu investieren lohnt sich langfristig für dich!

Schreibe für Menschen!

Was meine ich damit? Nach dem ersten Kapitel zum Thema „Keywords“, könnte man annehmen, dass es sich lohnt, die Website mit aneinandergereihten Keywords vollzupacken und somit dein Ranking zu erhöhen – TU DAS NICHT! Die Algorithmen der Suchmaschinen erkennen mittlerweile, ob es sich um Texte handelt, die User*innen wirklichen Mehrwert liefern oder nicht.
Zudem hast du nichts davon, wenn du einen Text scheinbar attraktiv für eine Suchmaschine auslegst, der Text für Besucher*innen deiner Website aber gleichzeitig uninteressant oder sogar unattraktiv ist und sie die Website wegklicken und nicht mehr besuchen. Das heißt im Klartext: Schreibe so, dass die Inhalte einen (am besten einmaligen) Mehrwert für die Besucherinnen und Besucher deiner Website liefern und sie überzeugen, dass du Expert*in auf deinem Gebiet bist. Zeige in deinen Texten, was dich einzigartig macht und von anderem auf dem Markt unterscheidet. Zeige beispielsweise in Blogbeiträgen kostenlos, welche Expertise in dir steckt.

Zusammengefasst: Verwende Keywords und Synonyme für diese – ABER die wichtigsten Personen, für die du schreibst, sollte dein Leser*innen sein. Es gilt ihnen wertvollen Inhalt mit Mehrwert zu bieten und Antworten auf ihre Fragen zu liefern.

Beschrifte deine Bilder

Bilder machen eine Website lebendig und attraktiv. Sie können dir helfen

  • einen Text auf deiner Website besser zu strukturieren,
  • Inhalte schneller zu vermitteln und
  • eine persönliche Verbindung und Vertrauen zu schaffen, sowie dich für potentielle Kund*innen greifbarer zu machen.

Es gibt eine Menge Vorteile und Gründe, warum du Bilder auf deiner Website verwenden solltest. Einfache Tipps zu Bildern für deine Website findest du in meinem Artikel „Bilder – Tipps woher du sie bekommst und was du beachten solltest“.

Doch auch für die SEO sind Bilder wichtig!

Ein erster und einfacher Schritt liegt darin, die Bilder richtig zu beschriften.
 

Bevor du ein Bild hochlädst

  • Passe den Titel der Bilddatei an
  • optimiere die Größe des Bildes (zu große Dateien verzögern die Ladezeit deiner Website!)
Screenshot Beschriftung Bilder für SEO

Alternativer Text

  • Das Feld „Alternativer Text“ oder auch nur „Alt-Text“ gehört zu den wichtigsten Feldern und sollte dringend ausgefüllt werden, du verschenkst sonst wichtige SEO-Ressourcen. Es kann, muss aber nicht, vom Titel abweichen und sollte einen relevanten Suchbegriff enthalten. Der Alt-Text hilft Suchmaschinen zu „erkennen“, was auf dem Bild abgebildet wird und dient der Barrierefreiheit, da Programme für Menschen mit einer Sehbehinderung diese Texte vorlesen. Aus diesem Grund sollte der Alt-Text das Bild auch inhaltlich beschreiben und keinen „Suchbegriff-Spam“ enthalten.

Titel

  • Der Titel wird User*innen meist angezeigt, wenn sie die Maus über das Bild bewegen; zudem zeigen manche Themes die Bild-Titel automatisch unter dem Bild an. Desweiteren hilft ein angepasster Titel die Mediathek strukturiert zu halten.

Beschriftung

  • Die Beschriftung kann in manchen WordPress Themes oder Plugins unter dem Bild angezeigt werden. Hier kann also das Bild näher beschriftet und weitere Suchbegriffe aufgeführt werden.

Der Bereich der SEO-Anpassung ist ein sehr tiefgehendes Feld und es gibt hier sehr viele weitere Möglichkeiten der Anpassung. Da ich dir in diesem Artikel die acht ersten Schritte zur Verbesserung deiner Suchmaschinenoptimierung versprochen habe, sind das die „Basis-Schritte“ hierfür.

Nutze Überschriften

Überschriften helfen im Allgemeinen (in Print- und digitalen Medien) Texte besser zu strukturieren und Leser*innen ein angenehmeres Lesen zu ermöglichen. Inhalte können so schneller erfasst werden und Leser*innen finden schnell die gesuchten Inhalte.
Werden zusätzlich Sprunglinks eingesetzt, können Leser*innen direkt vom Inhaltsverzeichnis zu einem bestimmten Kapitel „springen“. Das erhöht die Nutzerfreundlichkeit deiner Website!

Aber nicht nur die Leserinnen und Leser profitieren von Überschriften, die einen Text gliedern, sondern auch Google und im Umkehrschluss wiederum auch du.
Texte auf einer Website sind hierarchisch aufgebaut, das heißt, die Hauptüberschrift („h1“) ist wichtiger, als eine Überschrift von niedrigerem Rang („h2“, „h3“, „h4“ etc.) und erst dann „zählt“ der Fließtext („p“). So ist auch der Code deiner Website aufgebaut. Diese Struktur nutzt auch Google, um herauszufinden, um was es auf deiner Website geht und was welche Bedeutung hat.

Meine Quick-Tipps zum Umgang mit den Überschriften:

  • Nutze pro Unterseite nur einmal die „h1“-Überschrift
  • die Überschriften reichen von „h1“ bis „h6“ – beschränke dich aber besser nur auf die Ebenen „h1“ bis „h4“
  • nutze relevante Keywords gern in deinen Überschriften, ABER nicht erzwungen! Du schreibst nach wie vor für Menschen und nicht für Suchmaschinen
  • beachte die Reihenfolge und starte mit einer „h1“-Überschrift

Profitiere von Verlinkungen

Links (kurz für „Hyperlinks“) sind Querverweise, die dir helfen von einer Website auf eine andere zu gelangen oder auch auf einer Website an eine bestimmte Stelle zu gelangen. Beispielsweise ist das oben aufgeführte Inhaltsverzeichnis dieses Artikels verlinkt, so dass du schnell mit einem Klick zu den jeweiligen Überschriften gelangst.
Verlinkungen können aber auch deine Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen.

Externe Verlinkungen

Verlinkungen von fremden Websites auf deine Website (Backlinks) wirken wie eine Empfehlung für deine Website. Je besser das Ranking der verlinkenden Website selbst ist, desto besser für dich. Die Suchmaschinen vermerken quasi, dass du wertvollen Inhalt auf deiner Website lieferst, sonst würden andere Website-Betreiber*innne dich nicht verlinken.
Möglichkeiten, um an externe Verlinkungen zu gelangen, können Gastbeiträge in fremden Blogs , Empfehlungen oder gemeinsame Projekte sein.

Interne Verlinkungen

Durch interne Verlinkungen stärkst du einerseits die Nutzerfreundlichkeit deiner Website, da User*innen schneller an gesuchte Inhalte gelangen und andererseits hilfst du den Suchmaschinen damit beim „crawlen“ deiner Website schneller und einfacher festzustellen, um was es auf deiner Website geht und welchen Mehrwert diese liefert.

Wichtig für alle Arten der Verlinkung ist die Relevanz! Bleib natürlich, pushe die Anzahl von Links nicht künstlich hoch und achte darauf, dass externe Links am besten aus deiner Branche stammen. Suchmaschinen erkennen diese Faktoren mittlerweile und lassen sie in ihr Ranking einfließen.

Achte auf die Ladegeschwindigkeit

Wer zu lange auf das Laden einer Website warten muss, klickt schnell weg – haben wir wahrscheinlich alle schon getan. Eine optimierte Ladezeit deiner Website ist also besonders wichtig, um Besucher*innen den Aufenthalt auf deiner Website so angenehm wie möglich zu gestalten.
Gleichzeitig fällt eine schnelle Ladezeit auch den Suchmaschinen auf und wird von diesen positiv bewertet.

Über das Tool PageSpeed Insights kannst du ganz unkompliziert die Ladezeit deiner Website überprüfen. Um die Ladegeschwindigkeit zu optimieren, solltest du beispielsweise darauf achten, dass die verwendeten Grafik-Dateien nicht zu groß sind. Zudem hilft ein Caching Plugin, da hierdurch eine Seite nicht jedes Mal komplett neu geladen werden muss (inklusive Datenbankabfrage), sondern anstelle dessen eine statische HTML-Seiten angezeigt wird, die deutlich schneller geladen wird.

Setze auf Responsives Design

Was ist responsives Design? Was so kompliziert klingt, ist es gar nicht und begegnet uns tatsächlich ständig im Alltag – oder zumindest, wenn wir unser Handy nutzen.
Mit responsivem Design wird eine Umsetzungsmaßnahme der Webdesignerin bezeichnet, bei der sich das Layout einer Website automatisch an die Bildschirmgröße der Besucherin/des Besuchers anpasst. Damit wird eine Website automatisch für die Maße des verwendeten Endgeräts optimiert dargestellt. Bei ca. 61 Millionen Smartphone-Nutzer*innen in Deutschland (Stand 2021), also ein unverzichtbarer Faktor für deine Website. Wenn du den PageBuilder Elementor nutzt, kannst du hier ganz einfach auf die mobile Ansicht wechseln und die einzelnen Seiten für das mobile Design anpassen.

Die Sicherheit deiner Website

Zur Basis deiner SEO-Optimierung gehört auch das Thema „Sicherheit“, denn sie zählt auch zu den SEO-Rankingfaktoren.

Eine grundlegende Maßnahme ist die Verwendung eines SSL-Zertifikats.
„SSL“ steht für „Secure Socket Layer“ und bezeichnet ein Verschlüsselungsprotokoll, welches Daten im Internet (zum Beispiel zwischen Server und Client) verschlüsselt, damit sie sicher übertragen werden können.

https als Sicherheit

Du erkennst recht schnell, ob eine Website über ein solches SSL-Zertifikat verfügt und somit geschützt ist, indem du einen Blick in die Browserzeile wirfst. Zum einen wird vor der URL ein geschlossenes Vorhängeschloss-Symbol angezeigt und zum anderen, beginnt die URL nicht mit „http://…“ , sondern mit „https://…“
„HTTPS“ steht übrigens für „Hypertext Transfer Protocol Secure“.

Der Einbau eines SSL-Zertifikats ist glücklicherweise nicht kompliziert. Prüfe am besten, bei deinem Hosting-Anbieter, ob ein solches Zertifikat bereits im Paket enthalten ist. Falls du mit deiner Website noch nicht gestartet bist, wäre das ein weiterer Auswahl-Faktor, bei der Auswahl des Hosters, da diese Zertifikate von manchen Anbietern gerne extra in Rechnung gestellt werden.
Bei vielen Webhosting-Anbietern lässt sich das Zertifikat dann direkt im Kund*innen-Account installieren.

Fazit

Das waren jetzt acht Basis-Schritte, um die SEO deiner Website zu optimieren. Wie du sehen kannst, ist die Suchmaschinenoptimierung kein Zauberwerk und du kannst bereits viel erreichen, wenn du Schritte, wie beispielsweise die Beschriftung von Bildern, direkt in deinen Webdesign-Alltag übernimmst.
Der wichtigste Tipp bleibt jedoch: Schreibe und gestalte Inhalte für echte Menschen! Das erhöht die Nutzerfreundlichkeit deiner Website, bietet echten Mehrwert und wird auch von Google und Co. positiv bewertet.
Und jetzt viel Spaß beim Umsetzen!
Corinna
 

PS: Wie immer, wenn du Fragen rund um das Thema „Suchmaschinenoptimierung“ hast, dann stellt diese gerne in den Kommentaren.

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